Es ist wieder soweit – die Wilden Schwestern sind zu Gast im Klinikum Bad Gleichenberg.

Es gibt noch freie Plätze für Donnerstag, 01.10.

Was erwartet dich:

* Theorieteil Wildkräuter in der Ernährung*

*Herstellung von Kräuterprodukten zum Mitheimnehmen.*

Wir werden in kleinen Gruppen arbeiten. JedeR TeilnehmerIn nimmt auch selbst hergestellte Produkte mit nach Hause.
Mit den vorbereiteten Skripten von Kräuterpädagogin und ganzheitlicher Ernährungsberaterin Roswitha Fauster können Sie das Gehörte auch mit nach Hause nehmen.

📍 KLINIKUM Bad Gleichenberg
Schweizereiweg 4, 8344 Bad Gleichenberg

🕒 17:30–19:30 Uhr

Hier geht´s zur Anmeldung

Wir freuen uns auf einen Nachmittag voller Natur, Wissen und überlieferten Schätzen! 

Wildkräuter in der Ernährung – natürliche Vielfalt vor unserer Haustür 

Sie wachsen auf Wiesen, am Wegesrand oder vielleicht sogar im eigenen Garten: Wildkräuter sind oft unscheinbar, haben es kulinarisch aber ganz schön in sich. Brennnessel, Löwenzahn, Giersch und Co önnen eine wunderbare Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung sein.

Mehr als nur „Unkraut“

Viele Wildkräuter enthalten eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Je nach Pflanze können beispielsweise Vitamin C, Folat, Kalium, Magnesium oder verschiedene antioxidativ wirkende Pflanzenstoffe enthalten sein.

Dabei ist besonders die Vielfalt interessant: Wildkräuter bringen unterschiedliche Aromen und Nährstoffe auf den Teller und können so dabei helfen, den Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten.

Essen statt ärgern.

Wildkräutergerichte müssen keineswegs kompliziert zubereitet werden. Junge Blätter von Löwenzahn oder Giersch eignen sich beispielsweise für Salate. Brennnesseln lassen sich wie Spinat verwenden und aus verschiedenen Kräutern kann ein würziges Pesto entstehen. So können Wildkräuter einfach in den Alltag integriert werden.

Auch als Topping für Suppen, Gemüsegerichte oder auf einem Butterbrot sorgen Wildkräuter für frische Aromen und einen besonderen Geschmack.

 Regional, saisonal und voller Geschmack

Ein weiterer schöner Aspekt: Viele Wildkräuter wachsen direkt vor unserer Haustür und sind saisonal verfügbar. Wer sie selbst sammelt, erlebt außerdem ganz unmittelbar, welche Pflanzen gerade wachsen und wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert.

Natürlich gilt dabei: Nur Wildkräuter sammeln und essen, die man eindeutig bestimmen kann. Manche essbaren Pflanzen haben giftige Doppelgänger. Außerdem sollten stark befahrene Straßen, behandelte Flächen und Bereiche mit möglicher Verunreinigung beim Sammeln gemieden werden.

Wildkräuter sind also kein Wundermittel und müssen auch nicht exotisch sein, um wertvoll zu sein. Sie können vielmehr eine leckere, natürliche und abwechslungsreiche Ergänzung zu unserer täglichen Ernährung darstellen.

Vielleicht lohnt sich beim nächsten Spaziergang ein etwas genauerer Blick auf das, was am Wegesrand wächst. 

Kategorien: Workshop

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